Sonntag, 3. März 2013

2. Tag Inle See



Montag, 25.02.2013 Hotel Princess Inle Lake

Heute schlafen wir aus. Wollten wir jedenfalls, aber die haben im Dorf auf einer Pagode einen Lautsprecher in der Größe eines großen Hausschweins, der die ganze Umgebung mit einer Art Frühstücksradio beschallt. Musik, Gebete, Gebete, Gesang....
Im Frühstücksraum bekommen wir einen netten Kontakt zu einem Pärchen aus Saarbrücken. Sie erzählen, sie hätten vor 12 Jahren ein Hilfsprojekt für Burmesen gegründet und befänden sich, obwohl schon im Ruhestandsalter, auf Kontakt- und Organisationsreise. Dabei eine junge Burmesin, ihr erstes "Adoptivkind", mittlerweile in ihrer Firma in Burma beschäftigt. Dieses Projekt (siehe www.myanmar-partner.de) unterstützt Klöster in der Bildung und Ausbildung von jungen Leuten, Betreiben von Schulen, Waisenhaus, Kindergarten. Derzeit steht auf dem Programm, die jungen Leute in der Anpflanzung von Bäumen und Agrarprodukten zu instruieren. Sehr interessant. Die Dame hat auch direkt noch einen Tip für uns: das Hotel Princess Inle Lake, am Ostufer gelegen mit dem Boot zu erreichen. Damit die Ruhe nicht durch das geknatter der Bootsdiesel gestört wird, müssen die vorher den Motor abstellen und mit einem extra zur Verfügung gestellten Ruderer die Reststrecke von 500 Meter geräuschlos zurücklegen. Der Lohn: eine fast absolute Ruhe auf einer herrlichen Restauranterasse in feinstem burmesischen Stil. Traumhaft Schön! Heute ist wieder ein Geniessertag. Auf der wunderschönen mit vielen Blumen ausgestatten Veranda speisen wir göttlich - Bananenblütensalat, zarten Fisch in Lemonsosse, kleine Pellkartoffeln, die in einem kleinen Tontopf mit Feuerstövchen serviert werden und natürlich: Nudelsuppe. Das ganze wird vom kühlen Myanmar-Bier abgerundet. So relexen wir ein paar Stunden bevor wir uns wieder in das quirlige Dorfleben von Naugshew begeben.




Im "Smiling Moon" spricht uns die quirlige Wirtin an und preist uns ihre ganzen Möglichkeiten der Tourismusbranche an. Die macht das sehr gut, so beschließen wir, eine Tagestour am nächsten Tag zu Fuß in die Berge zu wagen.

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