Montag, 25.02.2013 Hotel Princess Inle Lake
Heute schlafen wir aus. Wollten wir jedenfalls, aber die
haben im Dorf auf einer Pagode einen Lautsprecher in der Größe eines großen
Hausschweins, der die ganze Umgebung mit einer Art Frühstücksradio beschallt.
Musik, Gebete, Gebete, Gesang....



Im Frühstücksraum bekommen wir einen netten Kontakt zu einem
Pärchen aus Saarbrücken. Sie erzählen, sie hätten vor 12 Jahren ein
Hilfsprojekt für Burmesen gegründet und befänden sich, obwohl schon im
Ruhestandsalter, auf Kontakt- und Organisationsreise. Dabei eine junge
Burmesin, ihr erstes "Adoptivkind", mittlerweile in ihrer Firma in
Burma beschäftigt. Dieses Projekt (siehe www.myanmar-partner.de) unterstützt
Klöster in der Bildung und Ausbildung von jungen Leuten, Betreiben von Schulen,
Waisenhaus, Kindergarten. Derzeit steht auf dem Programm, die jungen Leute in
der Anpflanzung von Bäumen und Agrarprodukten zu instruieren. Sehr interessant.
Die Dame hat auch direkt noch einen Tip für uns: das Hotel Princess Inle Lake,
am Ostufer gelegen mit dem Boot zu erreichen. Damit die Ruhe nicht durch das
geknatter der Bootsdiesel gestört wird, müssen die vorher den Motor abstellen
und mit einem extra zur Verfügung gestellten Ruderer die Reststrecke von 500 Meter geräuschlos zurücklegen.
Der Lohn: eine fast absolute Ruhe auf einer herrlichen Restauranterasse in
feinstem burmesischen Stil. Traumhaft Schön! Heute ist wieder ein Geniessertag.
Auf der wunderschönen mit vielen Blumen ausgestatten Veranda speisen wir
göttlich - Bananenblütensalat, zarten Fisch in Lemonsosse, kleine
Pellkartoffeln, die in einem kleinen Tontopf mit Feuerstövchen serviert werden
und natürlich: Nudelsuppe. Das ganze wird vom kühlen Myanmar-Bier abgerundet.
So relexen wir ein paar Stunden bevor wir uns wieder in das quirlige Dorfleben
von Naugshew begeben.
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