Pünktlich holt uns der Bootsfahrer am Hotel ab und wandert mit uns zum 1,3 Km entfernten Bootsableger. In der kühlen Morgenfrische geht es so etwa 5 Km über einen Kanal bis zum eigentlichen See. An der Einmündung warten schon die berühmten "Einbeinruderer", einer davon führt uns seine Künste vor und lässt uns natürlich nicht ohne eine Kleine Entlohnung weiter ziehen. Einmal längs über den ganzen See mit einer Traumhaften Stimmung, lediglich untermalt von dem Einzylinderdiesel auch chinesischer Produktion, der eigentlich auf Klein-Lkws mit lautem Knattern die Umwelt beschallt.
In den Dörfern mit Häusern auf Stelzen zeigen die Handwerksbetriebe ihr Können: Eisenschmiede, Silberschmiede, Weber, Zigarrenhersteller. Sie geähren einem tiefe Einblicke in ihre Arbeitsbedingungen in der Hoffnung, ihre Waren auch gleich an die Gäste verkaufen zu können. Es besteht keine Kaufpflicht, so bleiben die Anpreisungen angenehm. Mittagessen am Kloster, kleine Portionen, lange Wartezeiten, Tomatensuppe mit fahlem Geschmack. Ups, das kannten wir so noch nicht.
Ein weiterer Kanal, eigentlich ein Bach mit Stauwehren (sowas kennen wir schon aus Laos) bringt uns 7 kilometer vom See weg, an badenden Burmesen und Wasserbüffeln zur Inn Dein Pagode.
Unten zerfallene Bauten aus dem 8 Jahrhundert v.Ch., am Ende eines langen, überdachten und mit Händlern überfüllten Ganges eine Pagode mit neuen Stupas.













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