Zugtickets sind gekauft, so stand dann die Besichtigung der Sula-Pagode und der Swegadon-Pagode an. Die Sule-Pagode liegt direkt vor unserem Hotel, so war die auch schnell erforscht. Ganz nett. Wenn auch der nette Herr meinte, für die Swegadon-Pagode, die man unbedingt zum Sonnenuntergang besuchen muss, reichen 2 Stunden nicht.
Er sollte Recht behalten. Diese Pagode ist so großartig! Es ist ja nicht die Stupa alleine, das ganze drumherum, hunderte von Leuten, Touristen, Gläubige Bhuddisten, Mönche. Eine sehr romantische Atmosphäre und dann noch das Licht, wie es sich einem nach Einbruch der Dunkelheit darstellt. Ein eingrägendes Erlebnis. Man fühlt sich in einer völlig anderen Welt, fast unwirklich. Von dieser Stimmung gefüllt starteten wir unsere erst Taxifahrt in Yangon. Wir wollten in die 19. Straße (Khaosan Road von Yangon) ein Bierchen schlürfen.
Das Abenteuer begann. An der Pagode wimmelten wir erstmal die Taxifahre ab - erschienen uns zu teuer. Wir ergatterten ein anderes Taxi, da wollte uns für 2500 Kyat (ca. 2.5 Euro) dort hin fahren. Wir stiegen in eine uralte, verbeulte und innen völlig abgerissenes Taxi ein. Der Fahrer wollte uns seine Fahrkünste zeigen, heizte ohne Ende. Er fuhr und fuhr, aber in die falsche Richtung, wollte uns an irgendwelchen Shóppingcenter rauslassen. Trotz mehrmaligen Erklärungen und zeigen auf der Karte fuhr er dorthin wo er wollte. Dann sind wir halt einfach ausgestiegen, gaben ihm einen kleinen Betrag. Der Taxifahrer war laut am schreien u. diskutieren. Pech gehabt. Er muss halt noch das Geschäft lernen.
Der 2. Versuch funktionierte auf Anhieb (älterere besonnener Typ).
Doch noch gut angekommen. Jetzt erst mal ein Bier - kaltes wäre genial (scheint hier schon Luxus zu sein). Wir schlenderten die 19. Straße runter und uns fiel ein Touristen-Pärchen ins Auge, die schon paar leere Bierflaschen vor sich hatten. Wir wählten dieses Lokal aus.
Die beiden begrüssen uns überschwänglich und priesen das "cold Beer" an. Die beiden ältern Besitzer strahlten über beide Backen, und immer wieder von Neuem bei jeder Bestellung.
Es entwickelte sich schon fast ein Rennen zwischen uns und den anderen Beiden. Das geflügelete Wort des Abends "cold beer". Wir hatten einen totalen Spass zusammen. Sie kommen aus Australien - Darwin- und sind genauso begeisterte Asienreisende wie wir. Es gab natürlich viel zu berichten. Beeindruckend war , dass der Traum der Frau darin besteht, mal für 3 Monate Europa zu bereisen. Und unserer ist, noch mal nach Australien die andere Hälfte, also Darwin und Perth - Nord und Westküste. Morgen werden wir uns mit den Beiden noch mal treffen, bevor es für uns vier weiter geht.
Die Beiden (Namen ist Schall und Rauch)waren bereits in Mandalay, Bagan u. Inlesee, sind begeistert von der Schönheit der Landschaften. Am Sonntag gehts bei Ihnen weiter an den Ngapali Beach und bei uns gehts mit den Zug nach Mandalay. Sie fanden es gut, dass wir Unterkünfte und das Weiterkonnen schon reserviert bzw. gebucht haben. Es war für sie sehr schwierig Zimmer zu bekommen, stressig.
Nach jeder Menge Cold Beer begaben wir uns leicht angeschickert und vielen neuen Eindrücken mit dem Taxi ins Hotel
Oh je, ich glaub wir müssen nach Myanmar. Bei uns gibts nämlich grad kein cold beer und es is Sonntag...
AntwortenLöschenGrüssle von Rosi und Andy