Samstag, 16. Februar 2013

letzter Tag Yangon


Samstag, 16.02.2013
Ein glücklicher Mann. Er hat ein leeres Kästchen
Das "cold Beer" zeigte zumindestens bei Rüdiger heute doch paar Nachwirkungen. Nach einem langen Ausschlafen und paar Tassen Nescafe starteten wir heute mit dem Local-bus zum Kandawgyi-See, der mitten in Yangon liegt. Die Busse sind rech knuffig, da hat sogar Judith mit ihren kurzen Beinen sich auf die Bank zu klemmen. Das Ein- u. Aussteigen wird dadurch erschwert, wenn die Stufen fehlen. Die Mitfahrenden lächeln einem nett an und helfen dabeim, an der richtigen Haltestelle auszusteigen. Eine gute und billige Transportmöglichkeit trotz Enge und harten Sitzbänken.
Der See ist recht groß und besteht aus einer Parkanlage mit kleinen niedlichen Restaurants, vielen Palmen, Blumen und Vögeln. Bei der Hitze war es hier im Schatten noch auszuhalten.

Wir machten einen Abstecher in das Bogyoke Anug Shan - Museum = Geburtshaus der Oppositionsführerin. Der Vater war bereits ein anerkannter Freiheitskämpfer. War ganz interessant. Danach sind wir von der großen Straße weg und durch Nebenstraßen geschlendert.
Wahnsinn, welche krasse Gegensätze zu einem feudale Häuser u. Gebäuden von unterschiedlichen Botschaften und dann die einfachsten Hütten (wenn als solche erkennbar) und Essenständen oder waren es einfach nur die Küchen von den Familien. Hier ist die Zeit um mindestens 80 Jahre zurück, oder noch länger. Unvorstellbar, aber immer griffbereit das Handy u. die SAT-Schüssel.
Das Einkaufen von Lebensmittel u.a. Obst, Getränke, Brot, kekse usw. in einen Laden ist hier schwierig. Supermärkte , wenn auch kleinere Lebensmittelgeschäfte, gibt es kaum - entweder Staßenzeilen um Straßenzeile Obst, oder dann Werkzeug, Papier, alle haben das selbe. Müssen für unsere Besorgungen für die morgige 12-stündige Zugreise mit Wasser und was zum Essen noch eindecken.
Aber wir werden bestimmt auf der Fahrt von den einen oder anderem Händler was erstehen können. Uns sind noch so viele Dinge unbekannt, sind noch zu entdecken. Bisher haben wir immer lecker gegessen - Noodlesoup oder chicken/pork sweet & sour und das Myanmar-Beer ist süffig.
So nun sind wir ausgeruht und können uns der 19. Street von Neuem stellen.

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